Die Juso-Hochschulgruppe

Was verbirgt sich hinter der Abkürzung, wie viel SPD steckt drin und was treiben sie eigentlich an der Hochschule?


Im Rahmen der Hochschulwahlen 2016 der FAU stellte die “V” die verschiedenen Listen vor. Mehr Infos zu den Hochschulwahlen bekommt ihr auf der Homepage der Stuve: https://stuve.uni-erlangen.de/hochschulwahl/.


Bei der Erwähnung der Jusos denken viele erst einmal an die SPD und ein Teil geht mit einem Hinweis auf Bundespolitik und Wahlergebnisse zumindest mit dem Gesichtsausdruck auf Distanz. Die anderen fragen schlichtweg „Wer?“. Was verbirgt sich hinter der Abkürzung, wie viel SPD steckt drin und was treiben sie eigentlich an der Hochschule?

Die Jusos – ausgeschrieben Jungsozialist*innen – sind die Jugendorganisation der SPD und die Juso-Hochschulgruppe ihr universitärer Ableger. Die Mitglieder legen allerdings viel Wert darauf, dass die Mutterpartei strukturell und inhaltlich getrennt von ihnen arbeitet, auch wenn die Grundwerte dieselben sind.
Die Erlanger Gruppe tritt dieses Jahr zur Hochschulwahl mit der Wahlliste „Jusos und Unabhängige“ an, auf der vierzehn Kandidatinnen und Kandidaten stehen. Und was wollen sie verändern und erreichen in Erlangen, Nürnberg und besonders an der Uni?

Das Programm wirkt so kämpferisch wie das Logo – auf rotem Grund hält eine Faust eine Rose. Die Hochschulgruppe fordert unter anderem Solidarität mit Flüchtlingen und deren Eingliederung in den universitären Betrieb, mehr bezahlbaren Wohnraum für Studierende und die Schaffung von studentischen Beratungsstellen, z.B. zum Thema BAföG. Ein wichtiges Anliegen ist zudem die Frauenförderung im wissenschaftlichen Betrieb, der insgesamt eher männlich besetzt ist. Die Jusos stehen außerdem für Antirassismus, den Kampf gegen Rechts und gegen jegliche Diskriminierung. Sichtbar wurde die Gruppe im Wahlkampf bisher vor allem mit einer weiteren Forderung: Eine schönere Uni ist möglich! Um den Anfang zu machen, gestalteten und bepflanzten die Jusos das Beet hinter der PhilFak-Cafeteria. Weitere Wahlkampfaktionen sind in Planung.

 

von Charlotte Jawurek