Positive und negative Aspekte bei der Integration in Deutschland

Ob man in der Lage ist, sich in einer Gesellschaft zu integrieren, hängt von vielen Aspekten ab. Dabei ist es klar, dass man die Möglichkeit hat, positive und negative Bedingungen anzutreffen. In diesem Artikel wird darauf eingegangen, welche guten und schlechten Erfahrungen in Deutschland erlebt werden können.

 

Als erstes ist der Kulturschock ein großes Problem, wobei man diesen fast in jedem Land erleben kann. Im Gegensatz zu arabischen Leuten halten die Deutschen die Pünktlichkeit für sehr wichtig, zum Beispiel: die Busse fahren pünktlich ab und wenn man nicht pünktlich an der Haltestelle ist, kann man den Bus verpassen. Darüber hinaus kann die Sprache an zweiter Stelle als eine Schwierigkeit genannt werden. Die Sprache ist zwar der Schlüssel eines Landes zur Integration, aber die Sprachen scheinen für jeden beim ersten Mal schwierig. Dabei ist die deutsche Sprache besonders schwer und dafür gibt es verschiedene Ursachen, z.B die deutsche Grammatik. Um zu verstehen, was gemeint wird, muss man darauf warten, dass bis zum Ende gesprochen wird, da das Verb eines Satzes meistens auf dem letzten Platz steht. Da finden z.B die Dolmetscher Schwierigkeiten bei der Übersetzung.

Trotz der schwierigen Bedingungen bei der Integration in Deutschland gibt es auch noch positive Aspekte. Die meisten Deutschen helfen den Ausländern, sich zu integrieren, und sowohl eine Arbeitsstelle zu finden, als auch die Sprache schnell zu lernen. Als persönliche Erfahrung arbeite ich bei einer Computerfirma, die meinem Freund gehört. Obwohl ich wenig Erfahrung habe, hat er mich bei sich aufgenommen, als ich eine Arbeitsstelle brauchte.

Außerdem mögen die Deutschen ehrenamtlich arbeiten, sodass man in Deutschland die Sprache schnell lernen kann. Zum Beispiel: Rentner gehen in die Flüchtlings-Camps, um den Leuten die Sprache beizubringen.

Abschließend kann man sagen: Es gibt kein Leben ohne Schwierigkeiten. Trotzdem gibt es helfende Menschen, die nicht nur den anderen helfen, um sich in einem Land zu integrieren, sondern auch bei anderen Lebensproblemen. Denn man kann nicht alles alleine machen.

 

von Majed Al Saek, 24 Jahre alt, studiert Informatik an der FAU

 

Dieser Text ist im Rahmen unserer Schreibwerkstatt mit Geflüchteten entstanden.