Laissez-Faire in Erlangen: Die Fête de la Musique

Zum zweiten Mal in Erlangen wurde am Donnerstagabend, den 21. Juni, die Fête de la Musique begangen. Dabei handelt es sich um eine französische Tradition, am längsten Tag des Jahres musikalische Darbietungen zu veranstalten, zu denen der Eintritt – ob Open Air oder drinnen – frei ist. Besonders erfreulich für Studierende ist, dass sich an letztere Regel auch in Erlangen gehalten wird: Der Eintritt zu allen Locations ist frei.

 

Bülbül Manush im Kanapee. Foto: Carla Ober

Organisiert wurde die Fête von der Stadt Erlangen und dem Deutsch-Französischen Institut. In Frankreich und Deutschland beheimatete Interpreten traten in verschiedenen Läden, Bars und Clubs in Erlangen auf. After-Party und After-After-Party fanden im Gummi Wörner und Zirkel  statt.

Vor sehr diversem Publikum schufen die Interpreten an dem lauen Sommerabend eine gemütliche und fröhliche Stimmung.

Monsieur Moux im überfüllten Innenhof des Gummi Wörner. Foto: Carla Ober

So brachten Bülbül Manush aus Erlangen beispielsweise die Gäste im Innenhof des Kanapee mit ihrem bunten Ethno-Mix und türkischen Liebesliedern schnell zum Tanzen, Monsieur Roux aus der Partnerstadt Rennes überzeugte mit

seinem lässigen Singer-Songwriter-Stil im Gummi Wörner.

Das Ziel der Tradition der Fête de la Musique, unterschiedliche Musikstile in einem Event zu vereinen, Musikdarbietungen kostenlos anzubieten, den Sommer zu begrüßen und Menschen zusammen zu bringen ist definitiv ein Konzept, das sehr gut nach Erlangen passt und auch hier erfolgreich Menschen vereint.

 

Von Carla Ober

 

…und wie die Fête letztes Jahr war lest ihr hier!