Das Studentenmagazin gedruckt: Die vierte Ausgabe

Fast zwei Monate sind wir nun schon online, aber noch viel länger gibt es “V – das Studentenmagazin.” bereits gedruckt! Ein Überblick über das vierte Heft, das am 17. Oktober erscheint

 


Teilen – ein Magazin für Allesteiler und Egoisten


20161015_163842b

Wir teilen Fotos, Likes, Tweets, Autos, Wohnungen, Essen, Wissen, Erfahrungen… die Liste könnte noch ewig weitergehen. Manche teilen aus Nächstenliebe. Manche, um daraus Profit zu schlagen. Und andere, um der Verschwendung in dieser Welt ein Ende zu setzen. Egal, aus welchem Grund man teilt, Eines steht fest: Das Teilen ist zum Trend des 21. Jahrhunderts geworden. Die Marktwirtschaft scheint sich zur Sharing Economy zu wandeln, der persönliche Besitz ist vielen Menschen angeblich weniger wert geworden. Gleichzeitig stehen Gesetze dem Trend des Teilens oftmals entgegen, und das meiste Privatvermögen befindet sich ohnehin in Händen, die es niemals austeilen würden. Das Sharing unserer Generation ist kontrovers, und zwar bei weitem nicht nur auf Facebook und Instagram. Deswegen haben wir unsere Autoren losgeschickt, die Welt unseres modernen Teilens für euch zu erkunden.


Eine Woche ohne Social Sharing

Foto: Rene Dana, https://www.flickr.com/photos/greytendo/15859321039/ (CC BY 2.0)
Foto: Rene Dana, https://www.flickr.com/photos/greytendo/15859321039/ (CC BY 2.0, zugeschnitten)

Eine ganze Woche lang auf das Handy oder die Nutzung sozialer Netzwerke verzichten – das würden wohl nur noch wenige Menschen freiwillig tun. Unsere Autoren Eric Hartmann und Anna-Luisa Römling haben es ausprobiert. Sie erzählen vom regelmäßigen Verschlafen, dem Verlust von Spontaneität und von suchtähnlichen Griffen zum ausgeschalteten Gerät. Wie sie ihren Alltag trotzdem gemeistert haben und warum die Erfahrung nicht nur Nachteile für die beiden hatte, könnt ihr im kompletten Selbstversuch nachlesen.


Die Blutplasmaspende: Teilen, um etwas zurück zu bekommen

Milena Kühnlein lässt sich regelmäßig mit einer Nadel pieksen, um sich einer Blutplasmaspende zu unterziehen. Was auf den ersten Blick nicht nach einem angenehmen Nachmittag klingt, hat genauer betrachtet viele Vorteile. Einerseits natürlich für die Menschen, die wegen chronischer Krankheiten oder schwerer Wunden auf diese Spenden angewiesen sind. Doch auch Milena profitiert von ihrem medizinischen Teilen, und das nicht nur, weil sie für die Spende Geld erhält. Warum sie sich sonst noch Plasma entnehmen lässt, erfahrt ihr in ihrem Bericht.


Fahrräder und Hackbraten: Zwei Start-Up-Gründer erzählen

Airbnb und Uber kennt jeder, doch wie sieht es mit Sharemybike und OpenKitchen aus? Die beiden Start-Ups aus Erlangen machen das Prinzip der Sharing Economy für Radler und Hobbyköche nutzbar. Über ihre Portale können sich Privatpersonen Fahrräder ausleihen oder bei den eigenen Nachbarn eine warme Mahlzeit bestellen. Wir haben die Gründer Daniel Gräfe und Philipp Stein getroffen und mit ihnen über ihre Geschäftsmodelle gesprochen.


Die Liebe teilen: Über Polyamorie

Polyamorie

Die beste Freundin hat plötzlich einen polyamoren Freund, sie nennt ihn ihren “spirituellen Sexualpartner” unsere Autorin Annette Göller musste erst einmal googlen, was das heißt. Offene Beziehungen kennt ja mittlerweile jeder, doch Polyamorie ist mehr: Man schläft nicht nur mit mehr als einer Person, man liebt auch mehrere Menschen gleichzeitig. Annette hat diesem Phänomen für euch historisch und wissenschaftlich nachgespürt und sich Gedanken zur polyamoren Lebensweise gemacht. Ob sie das Konzept auch für sich entdeckt hat? Findet es in unserem Heft heraus.


Das Bedingungslose Grundeinkommen: Utopia oder Verantwortungslosigkeit?

Man stelle sich eine Gemeinschaft vor, in der alle ein Einkommen erhalten, weil es infolge der technischen Entwicklung nicht mehr genug Arbeit gibt; in der die Menschen nur noch konsumieren keine Aufgaben mehr haben und die eigene Kreativität nur noch Selbstzweck ist. Dafür sind alle abgesichert, niemand muss Geldsorgen haben, vielleicht ginge es sogar gerechter zu in dieser Welt. Valentin Held hat sich mit dem bedingungslosen Grundeinkommen auseinandergesetzt, von dem auch viele Studenten vermutlich träumen dürften. Ob ihr in einigen Jahrzehnten noch zur Arbeit gehen müsst oder sorgenfrei zuhause bleiben könnt, erfahrt ihr in seiner Analyse.


Typisch Iran? Ein Test

Eine Oase im Iran. Foto: Hannah Schabert
Eine Oase im Iran. Foto: Hannah Schabert

Der Iran hat seinen festen Platz in der Liste der Länder, über die die meisten Menschen eine eindeutige Meinung haben, obwohl sie noch nie dort waren. Einseitige mediale Berichterstattung und fest verankerte Vorurteile machen das Land nicht unbedingt zum beliebten Ausflugsziel. Unsere Autorin Hannah Schabert war trotzdem da und hat die Klischees mit eigenen Augen überprüft. Sie erzählt von Restriktionen und Verkehrschaos, aber auch von Gastfreundschaft, Sicherheitsgefühl und iranischer Partymusik.


Außerdem im Magazin unsere Klassiker:

  • Internationales Interview: Ahmed Al-Bawabiji, der aus Syrien geflohen ist und jetzt an der FAU studiert
  • Der Psychotest: Und was teilst du so?
  • Hochschulinitiative: Die Queer-AG
  • Studiengangsvorstellung: Computational Engineering
  • Buchkritik: Christiane F. Mein zweites Leben
  • Interview ohne Worte mit Marlene (4) über ihr Leben auf dem Bauernhof
  • … und viele weitere spannende Artikel!

V04


Wann und wo?

Das Magazin erscheint am 17. Oktober 2016, pünktlich zum Start des Wintersemesters. Alle Studienanfänger können noch am selben Tag auf der offiziellen Erstsemesterbegrüßung in der Heinrich-Lades-Halle ihr kostenloses Exemplar ergattern. Für alle anderen verteilen wir das Magazin in den kommenden Wochen über die gesamte Uni. An drei Tagen sind wir sogar persönlich mit einem Stand vor Ort, so dass ihr uns kennenlernen und ein kostenloses Heft mitnehmen könnt. Unbedingt vormerken!

  • am Montag, den 24. Oktober von 10-14h am Audimax (Bismarckstraße)
  • am Dienstag, den 25. Oktober von 10-14h am Kollegienhaus
  • am Freitag, den 28. Oktober von 10-14h an der TechFak (Roter Platz)

Was übrigbleibt, legen wir anschließend an allen Unistandorten in Erlangen und Nürnberg aus, insbesondere in Vorlesungsgebäuden und Bibliotheken.