Umzugsstress mal anders: Wenn funklust den Ort wechselt

Umzugsstress – wer kennt ihn nicht? Ob man zum Studium in eine andere Stadt zieht oder später mal von einer WG in die erste eigene Wohnung, Umzüge bedeuten oft Chaos und Stress und erfordern viel organisatorisches Talent. Und was für jede und jeden von uns gilt, trifft natürlich auch zu, wenn ein komplettes Radio-Studio umzieht.

 

V meets funklust: Im Interview. Foto: funklust

 

Das Team von funklust stemmt in diesen Semesterferien genau das: den Umzug vom alten Studio in Tennenlohe in die Innenstadt, genauer gesagt: ins E-Werk.

Doch von Vorn: funklust ist ein Projekt, das neben wöchentlichen Live-Radiosendungen, Berichten über das Schlossgartenfest und studentische Initiativen auch einen eigenen YouTube-Kanal, sowie einen Instagram- und Twitter-Account mit Beiträgen füttert. Dabei kann jede und jeder Einzelne im Team recht frei entscheiden, was sie oder er beitragen möchte und alle Studierenden und Mitarbeiter*innen der FAU können mitmachen. Außerdem bietet das Team auch Workshops an, in denen sie verschiedene Inhalte wie journalistisches Arbeiten oder den Umgang mit der Kamera- und Studiotechnik vermitteln.

funklust wurde im Jahr 2015 gegründet und ging aus den drei Campusmedien bit express, Unimax und t-fau hervor, da die ersten beiden sowieso schon das Studio in Tennenlohe nutzten und es ihnen sinnvoll erschien, statt zwei Uniradios eine gemeinsame Sache zu machen. Das Studio in Tennenlohe nutzte das Team von funklust weiterhin, denn dieses war mit modernster und bester Technik ausgestattet, die auch von großen Radio-Stationen verwendet wird, da es ursprünglich im Rahmen eines Forschungsprojektes des Fraunhofer Instituts im Jahr 2003 eingerichtet wurde.

Da das Projekt mittlerweile ausgelaufen war und das Fraunhofer Institut auf lange Sicht die Räume in Tennenlohe wieder für andere Zwecke nutzen wollte, machte sich das Team von funklust auf die Suche nach einem neuen Standort für das Studio. Über dem E-Werk wohnte bis vor zwei Jahren eine ältere Dame. Seit ihrem Tod stand ihre Wohnung leer. Nun wird sie mit neuem Leben gefüllt, da das Team von funklust dort einzieht.

So sieht das werdende Studio im E-Werk gerade aus. Foto: funklust

 

Der Ortswechsel bringt aber zum Glück nicht nur den Umzugsstress mit sich, sondern auch einige Vorteile. So liegt das Studio jetzt deutlich zentraler und ist besser erreichbar, vor allem für Teammitglieder aus anderen Städten wie Nürnberg oder Bamberg. Außerdem können nun Künstler*innen, die ohnehin einen Auftritt im E-Werk haben, einfach und unkompliziert für ein Interview bei funklust vorbeischauen.

Am Ende vieler Umzüge steht ja meist die berüchtigte „Einweihungsparty“. Diese darf natürlich auch beim Umzug von funklust nicht fehlen! Die offizielle Einweihung ist am 28. Mai.

Wer Lust hat, selbst mal auf Sendung zu gehen, Videobeiträge zu machen oder das Team von funklust in den Bereichen Technik, PR oder Verwaltung zu unterstützen, ist jederzeit willkommen!

Wichtige kommende Termine:
Erste Sendung aus dem neuen Studio: 23. April
Kick Off für jeden, der funklust kennenlernen will: 30. April
Workshop: Einführung in das journalistische Arbeiten: 11. Mai
Workshop: Einführung in Studio- und Kameratechnik: 18. Mai
Eröffnung des neuen Studios: 28. Mai

Die Redaktionskonferenzen von funklust finden ab dem neuen Semester immer mittwochs um 18 Uhr im ITM (Institut für Theater- und Medienwissenschaften) Raum 204 statt. Bei Interesse könnt ihr auch einfach mal reinschnuppern.

Kontakt: mail@funklust.de
Homepage: www.funklust.de

Social Media:
Facebook: funklust
Instagram: funklust.de
Youtube: funklust
Twitter: funklustDE

 

Von Annika Schwarm