Rezept des Monats Mai: Karottenkuchen

Veränderung: wie aus Karotten ein leckerer Kuchen wird 😊

 

Hase in der Karottenkuchen-Küche. Illustration: Lukas Dürr

 

In der letzten Zeit gehen wir öfter spazieren. Was sollte man auch sonst tun, in diesen Zeiten? Und manchmal können wir dabei auch einen Hasen beobachten, der sich nicht weit von unserem Haus in der Abendsonne räkelt, ein bisschen Hasen-Yoga macht (ausführliches Strecken, gefolgt vom Putzen der Pfoten) und ab und an einen Happen von der Wiese schnabuliert.

Aber was macht so ein Hase sonst noch den ganzen Tag? Vielleicht bemalt er fleißig Ostereier für die kommende Saison? Oder bringt den Hasen-Kindern in einer längeren Homeschooling-Maßnahme das Bemalen von Eiern bei? Oder aber: der Hase backt gerne und verwandelt dabei sein Lieblingsgemüse in einen leckeren Kuchen — so wie ich das mit dem folgenden Rezept getan habe. Da der Hase etwas ungeschickt mit den Eiern umgegangen ist und ich oft vergesse, welche zu kaufen, folgt nun ein veganes Rezept 😊

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

Veganer Karottenkuchen. Foto: Annika Schwarm

 

Zutaten:

– 250 g Karotten (gewaschen, grob geraspelt)

– 375 g Dinkelmehl (630 oder 630 zur Hälfte gemischt mit Dinkel-Vollkornmehl; ganz „normales“ Weizenmehl geht natürlich auch, wenn ihr kein anderes da habt)

– 150 g Zucker

– 200 g gemahlene Nüsse (nach Belieben: Haselnüsse, Walnüsse, Mandeln)

– 1 Päckchen Vanillezucker

– 2 Teelöffel Zimt (gemahlen)

– 1 Prise Salz

– 1 Päckchen Backpulver

– 200 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl

– 150 ml Sojadrink oder Haferdrink (oder einfach Wasser, wenn ihr nichts anderes habt)

– nach Belieben noch gehackte Nüsse (für den Knusper-Faktor 😊)

 

Zubereitung:

– zuerst alle trockenen Zutaten vermischen

– dann die Flüssigkeiten und die Karotten hinzufügen und kurz, aber kräftig durchrühren (evtl. die gehackten Nüsse am Ende unterheben)

– den Teig in eine gefettete, bemehlte Form (runde Form mit 26 cm Durchmesser) füllen

– bei 180°C Umluft etwa 40-60 Minuten backen (kommt ein bisschen auf den Ofen an; „Stäbchenprobe“ machen! Also mit einem Holzspieß in den Kuchen stechen wenn kein Teig und keine Krümel mehr dran hängen bleiben, ist er ziemlich sicher fertig)

– anschließend könnt ihr den Kuchen nach Belieben noch aufpeppen: mit einem Frischkäse-Frosting, Zuckerguss, geschmolzener Schokolade oder darüber gestreutem Puderzucker.

 

Rezept und Foto: Von Annika Schwarm

Illustration: Von Lukas Dürr

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