Illegale Wahlplakate der AfD verändert

Vor Kurzem haben wir euch vorgestellt, was “Adbusting” ist. Hier seht ihr ein weiteres Beispiel für die Mischform aus Protest und Kunst, diesmal mit Wahlplakaten der AfD.

 

Das illegal aufgehängte Wahlplakat der AfD vor der Bearbeitung…

Am Sonntag, dem 28.02.2020, wurde zwischen dem Karpfenkreisel und der Fortuna Kulturfabrik ein Wahlkampfplakat der AfD aufgehängt. Außerhalb der Wahlkampfperiode ist das illegal. Deshalb veränderten engagierte Bürger:innen den Inhalt des Plakates kurzerhand spontan. Nun fordert die AfD nicht mehr, den Spritpreis zu drücken. Stattdessen solle die Wähler-Abzocke gestoppt werden. Die Wahlergebnisse der AfD sollen unter fünf Prozent fallen. Die Zapfsäulen wurden mit einem Bild des Faschisten Bernd Höcke überklebt. Später bekannten sich Mitglieder des Kollektivs AdblockArt zu der Aktion.

…und nach der Bearbeitung.

Die Höchstädter Plakatierungsverordnung gebietet, dass Wahlplakate spätestens zwei Wochen nach der Wahl abgehängt werden müssen. Aufgehängt werden dürfen sie mit Beginn der Wahlkampfperiode. In Erlangen kostet ein Verstoß gegen die Plakatierungsverordnung 103,50 Euro, wenn Bürger:innen ungefragt plakatieren. Es ist fraglich, ob und inwieweit sich das auf Höchstadt und auf Parteien übertragen lässt.

AdblockArt ist ein Kollektiv aus politisch aktiven Künstler:innen. Mehr Informationen zu uns finden Sie auf https://adblockart.blackblogs.org/.

 

Bilder & Text vom Kollektiv AdblockArt

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